Jährlich im Herbst treffen sich die SalonleiterInnen des Integralen Forums an wechselnden Orten im deutschsprachigen Raum. Gastgeber sind die Integralen Salons. Ein oder zwei benachbarte Salons bilden ein Team aus Aktiven vor Ort, ergänzt durch Menschen aus dem Kreis Salonkoordination. Sie bereiten vor, organisieren, gestalten Inhalte und Form des Treffens.

Das nächste Salonleitertreffen findet vom 2. bis 4. November 2018 in Kassel statt und wird von den Salons Göttingen und Kassel gemeinsam vorbereitet. Bei Fragen wende dich bitte direkt per Mail an die Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Herbsttreffen 2017

Herbsttreffen 2017 der Salonleiter in Laterns/Vorarlberg

Marie-Rose Fritz

Einladung Bauume

Unter diesem Motto hat sich vom 3.-5. November der Salonleiterkreis, eingeladen von Aktiven des Salonkreises Vorarlberg/Liechtenstein/Ostschweiz zum alljährlichen Herbsttreffen getroffen. Für die Moderation durch Bettina Wichers und Verena Neuenschwander war geplant, dass sie etwas freier gehalten und einer verantwortungsvollen Präsenz der Teilnehmer Rechnung tragen sollte.

Wir hatten ein gemischtes Programm mit Austauschrunden, Dialog, Interaktionsübung mit Musik, Körperpraxis, thematischer Arbeit in Kleingruppen, Nachtwanderung und geleiteter Imagination, um am Sonntagmorgen abschließend unseren Prozessergebnissen malerischen Ausdruck zu geben.

Wir wollten offen Neues auf uns zukommen lassen und schwanger werden mit Zeichen oder Symbolen die jeden in seiner Rolle im Salonkreis verstärken könnte.

Gegensätzliche Dynamiken in Balance halten

SalonleitertreffenWir haben uns Zeit genommen um mitfließen zu können mit dem was gerade stimmig ist. Als Grundanliegen hat sich das Bemühen gegensätzliche Dynamiken in Balance zu halten, herausgestellt: so z.B. das Spannungsfeld zwischen verbalem Austausch und Körperarbeit, zwischen Persönlichkeit und Rolle, zwischen früheren Ichs und etwas späteren Ichs, zwischen Neuem und Beständigem, der gerichtete Blick auf die persönlichen oder auf die Interessen der Gruppe, Leitung durch die Moderation oder durch gemeinsame Verantwortung, das Schaffen eines fließenden Überganges in der Führung, je nach Kompetenzbedarf, das Bewusstsein im manifesten, im subtilen, oder im kausalen Raum, Beiträge unterschiedlicher Typen ...

Es war ein sehr harmonisches Treffen. Die Entscheidungen wurden nicht nach dem Konsensprinzip getroffen, sondern nach der holakratischen Vorgabe, Vorschlägen nachzugehen, zu denen es keinen schädigenden Einwand gibt.

Inhaltlicher Schwerpunkt am Samstag

Arbeit in Kleingruppen zu den in der Einladung genannten Themen:

  • Nährboden schaffen für Vernetzung
  • Nährboden schaffen für Verbindung und Verbindlichkeit
  • Ausrichtung auf Aufwachsen und Aufwachen
  • Ausrichtung auf Klarheit und Mitgefühl
  • Ausrichtung auf Umgang mit Vielfalt und Paradoxien

Die Ergebnisse waren mehrheitlich eher individuell ausgerichtet, denn den Salonkreis als Kollektiv betreffend, und für jeden Einzelnen bereichernd für die Visionen, die er anstrebt, und die Wirkungsbereiche, in denen er tätig ist.

Künstlerisches Tun am Sonntag

Kunst ermöglicht Bewusstwerdung die anders nicht transportiert werden kann. Das Instrumentarium von AQAL bietet viele Möglichkeiten Kunstwerke zu interpretieren. Von der Kunstpädagogin Birgit Kriegner, Leiterin des Salon Linz,  waren wir aufgefordert worden, uns über das Wochenende hinweg darauf auszurichten, Zeichen oder Symbole zu finden, um unseren Prozessergebnissen am Sonntagmorgen künstlerischen Ausdruck zu geben. Es hat uns allen Spaß gemacht und zu abschließender Klarheit geführt. Von Birgit ist angedacht, diese visuellen Ergebnisse in einem öffentlichen Raum zu präsentieren. Hier mag sie drei Beispiele kurz aufzeigen.

Zeichen und Symbole 

Bild 1: Dies ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Zeichen, ein Symbol geworden, das sich wie ein Logo verwenden läßt. Dieses Logo steht für die Fähigkeit, sich den Polaritäten auszusetzen, eine Metaperspektive einzunehmen um das eigene Wollen zu halten.

Bild 2: Anbindung als großes Anliegen zeigt sich in diesem nicht abgeschlossenen Zeichen, an das man vorne und hinten anbinden kann und das den Eindruck vermittelt, in einem größeren Schriftzug eingefügt zu sein. Es lockt, es bietet Anreiz dem nachzuspüren, nachzugehen.

Bild 3: Integration eines sehr frühen Mems: Der Mensch steht am Beginn der Bewusstwerdung, Symbole und Zeichen sind erst am Entstehen. Der Hintergrund erinnert an Papyrus, zurück in die Zeiten der alten Ägypter, ein einziger Ruf, in einem entstanden, wie hin gezaubert.

Naehrboden

Salonleitertreffen in Natur

Newsletter

Ja, ich möchte folgende Newsletter erhalten:
Anrede
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und erkläre mich damit einverstanden.

Kontakt Integrales Forum

Integrales Forum e.V.
Lüdemannweg 30
Geschäftsstelle c/o Raymond Fismer
D-28865 Lilienthal

Telefon: +49 (0)4298 4392
E-Mail: info(at)integralesforum.org