Logo Integrale PerspektivenVier Praktiken für einen schöpferischen Dialog in Unternehmen

Annemarie Schallhart

Sie lesen in diesem Artikel

  • warum die Kulturtechnik Dialog für die Entfaltung der Welt neu entdeckt wird
  • was das mit Unternehmen und jedem von uns zu tun hat
  • was Dialog von Debatte und Diskussion unterscheidet
  • wie Sie durch vier Praktiken die Qualität des Dialogs revolutionieren können 

  

Drei Gründe warum Dialog für Unternehmen essenziell ist

Dialogfähigkeit ist in unserer vernetzten Welt eine der elementarsten Kernkompetenzen für das langfristige Überleben von Unternehmen. Es gibt mannigfaltige Gründe dafür. Hier seien drei davon angeführt.

Grund 1: Die Digitalisierung
Grund 2: Die Transformation hin zur innovationsfähigen Organisation
Grund 3: Die unsichtbare Architektur des Denkens

Unternehmen als Egosystem haben ausgedient. In einer vernetzten Welt von heute agieren Unternehmen in Ecosystemen. Je besser sie darin sind, umso innovativer und erfolgreicher werden sie in Zukunft sein.

Grund 1: Die Digitalisierung

Die Makroebene – die Evolution der Gesellschaft

Digitalisierung hat mit Vernetzung und Kommunikation zu tun. Das ist offensichtlich.

In der Zukunftsstudie „Digitale Erleuchtung“ schärft der Soziologe und Systemtheoretiker Dirk Baecker[1] unser Bewusstsein dafür, dass sich die Gesetzmäßigkeiten einer digitalisierten Gesellschaft grundlegend von der funktionalen Rationalität der Gesellschaft, wie wir sie jetzt kennen, unterscheiden werden.

Das Netzwerk der Zukunft wird keine spezifischen Grenzen haben, „es agiert jederzeit irritierbar und verknüpfbar“. An die Stelle der klaren Ordnungen früherer Gesellschaften setzt er in der nächsten Gesellschaft „eine offene Ökologie: die Faszination der Komplexität als überraschende, potenziell flüchtige Ordnung“. Weiter führt er aus, dass Menschen und Organisationen neue Kompetenzen und Kulturformen brauchen werden, um sich mit diesen Herausforderungen zurechtzufinden.

Schallhart Gesellschaftsentwicklung Kommunikation

Abbildung 1: Vier Epochen in der Evolution der menschlichen Gesellschaft mit ihren dominanten Kommunikationsmedien: Sprache, Schrift, Buchdruck, Computer (Quelle: Studie „Digitale Erleuchtung“, Zukunftsinstitut 2016)

 

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