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Die neuesten Beiträge, Übersetzungen und Infos des Integralen Forums:

November 26, 2019

Integraler Salon Heidelberg unter neuer Leitung wieder eröffnet

Der Integrale Salon in Heidelberg ist unter neuer Leitung wieder eröffnet worden. Nächstes Treffen ist am ist am 28. November. 
Willst du teilnehmen an einem Abend klaren Denkens und körperorientierter Praxis? Auf der Basis der Integralen Theorie erforschen wir die Grenzflächen und oft unsichtbaren Überschneidungen von Denken, Wissen, Körperempfindung, Intuition und Mystik.

Willst Du gemeinsam mit uns eine tiefere Ordnung zwischen Eros, Kosmos und Logos ergründen? Wie wahrhaftig, wie meditativ, wie körperlich können und müssen wir dazu sein? Wie geht Erweiterung, wenn nicht mit Anerkennung dessen, was wir vorher waren?

November 24, 2019

5 Jahre VIAL: „Netzwerk für eine humane und nachhaltige Baukultur”
„Verein Integrale Architektur und Lebensraumentwicklung” (VIAL) feiert fünfjähriges Bestehen

Logo VIALFür eine neue Dimension des nachhaltigen Bauens setzt sich der «Verein Integrale Architektur und Lebensraumentwicklung» (VIAL) ein. Wie wollen wir in Zukunft wohnen und leben? Wie sollten unsere Städte aussehen? Und wie lässt sich eine disziplinübergreifende Bau- und Lebenskultur etablieren? Diese Fragen beschäftigen die Mitglieder, seit der VIAL am 29. November 2014 im Kloster Kappel in der Schweiz gegründet wurde. Zum fünfjährigen Bestehen möchte der Verein nun sein Netzwerk im deutschsprachigen Raum erweitern.

„Viele Menschen spüren, dass ein gesellschaftlicher und politischer, ein ökonomischer und ökologischer Wandel begonnen hat, was auch dringend notwendig ist”, sagt VIAL-Präsident Stefan Kessler. ”Bei dieser Grunderneuerung möchten wir uns aktiv einbringen und mitgestalten.” Ziel sei es, den Wandel auch in der Architektur zu erreichen: von der fortschreitenden Spezialisierung im Bauwesen hin zu einer ganzheitlichen Betrachtung, zu mehr Sinnhaftigkeit.

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November 14, 2019

Editorial: Integrale Ästhetik und Kunst

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„Ästhetik” bedeutet, da ich den Begriff im weitesten Sinn verwende, die direkte Auffassung der Form, und zwar in jedem Bereich. In diesem weiten Sinn ähnelt er ziemlich dem Empirizismus im weiten Sinn: sensorischer Empirizismus, mentaler Empirizismus, spiritueller Empirizismus. Mit der Differenzierung der Moderne entschied sich die westliche Philosophie in der Nachfolge Kants dafür, Spiritualität zum größten Teil zu einem Gegenstand intersubjektiver Moral zu machen (Unten Links), anstatt zu sehen, dass authentische Spiritualität auch Gegenstand unmittelbarer persönlicher Erfahrung eines radikalen Empirizismus, unmittelbarer Phänomenologie und – in jeder dieser Bedeutungen – der ästhetischen Auffassung (Oben Links) ist.

Für die großen kontemplativen Traditionen ist spirituelle Erfahrung eine direkte „innere” Auffassung unmittelbarer Formen im Bewusstsein, die sich von grobstofflichen Formen zu subtilen Formen entfalten, die schließlich in kausale Formlosigkeit übergehen, zu Formen also, die immer sublimer (ästhetisch) werden. Zu Spiritualität gehört auch das intersubjektive Teilen dieser Formen in Moral, Ethik, Sangha und Diskurs, aber sie kann nicht (anders als für Kant) auf reine moralische Gebote reduziert werden.

Enger (und traditioneller) benutze ich „Ästhetik” auch in der Bedeutung der Auffassung von Formen, die als angenehm, schön, sublim beurteilt werden; als die subjektiven Urteile, um die es geht, wenn man Formen als schön bezeichnet; und die ganze Sphäre der Kunst, des künstlerischen Schaffens und der Kunstkritik. Schönheit ist die Tiefe eines Holons oder eine Transparenz für den GEIST. Kunst ist alles mit einem Rahmen drumherum.

Ken Wilber (aus: Integrale Psychologie, Arbor Verlag 2001, S. 281)

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November 14, 2019

Kadō – wenn sich der Blumenweg neue Zugänge bahnt

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von Kaisan Daniela Borschel

Das Hauptelement von Ikebana ist nicht die Blume,
sondern der GEIST, sie – die Blume – zum Leben zu erwecken.

Sofu Teshigahara

In diesem Beitrag zeige ich auf, wie ausgewählte ästhetische Prinzipien der japanischen Kultur mir die Augen geöffnet und das Herz geweitet haben, wie meine beständige Übung als Schülerin, Lehrerin und Meisterin des Ikebana in Form des Blumenweges, kado, wertvoll in sich ist. Wie die Praxis mit diesen Prinzipien eher westliche Zugänge einer integralen Lebenspraxis oder eines kontemplativen Weges sinnvoll ergänzen kann und allen offen steht, die sich einzulassen bereit sind. Dieses Essai möchte bewusst keine detaillierte Analyse der Prinzipien sein. Es belässt es bei einzelnen Beispielen zu ausgewählten ästhetischen japanischen Leitlinien aus mehreren. Ich wage mich, im Bewusstsein zu schreiben, dass meine kulturellen Prägungen so anderen ästhetische Prinzipen gehorchen möchten und ich daher immer wieder die Perspektiven zu schauen habe. Meine Wahl fiel auf eine poetische Sprache, anstatt einer von integralen Begriffen gespickten Sprache, um das Blumenherz, hana-no-kokoro, das religiös-zeremonielle des Ikebana, zu betonen. Was fällt heraus, was klingt an, wo geht es hin?

Borschel kado ikebana kirschbluetenfest 2012 foto peter baumann

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November 14, 2019

Ken Wilber über Das Wahre, Schöne, Gute

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Wenden wir uns der Frage zu, was Kunst letztlich ist. Wenn man zum Beispiel ein großes Werk von van Gogh betrachtet, gewahrt man, was aller großen Kunst gemeinsam ist:

Die Fähigkeit, uns den Atem zu nehmen, uns ganz buchstäblich innerlich den Atem anhalten zu lassen, zumindest während der ersten Sekunden, in denen man es gewahrt oder es, um genauer zu sein, in unser Wesen eindringt... In diesem Zustand der Betrachtung will man nichts von diesem Objekt; man möchte es einfach betrachten, man möchte, dass dies niemals aufhört. Man möchte es nicht essen, es nicht besitzen, nicht vor ihm davonlaufen und es nicht ändern: Man möchte einfach schauen, betrachten, es niemals zu Ende gehen lassen ...

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November 12, 2019

Feng Shui – die inhärente Ordnung der Welt

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von Silke Nierfeld

Feng Shui 01Feng Shui hat ein Image als triviale New Age Dekorationslehre, dabei könnte authentisches Feng Shui nicht weiter von Trivialität entfernt sein. Authentisches Feng Shui ist die Lehre vom Wandel und dieses Wissen ist heute wertvoller als je zuvor. Diese Lehre liefert nicht nur ein holistisches Bild der Welt und ihrer Lebensgesetze, sie stellt zahlreiche Tools zur Verfügung, um Ganzheit, Gesundheit und Entwicklung zu bewirken.

Östliches und westliches Denken

Die Wege des Ostens und des Westens das Universum und die Welt zu entschlüsseln waren konträr. Im Osten betrachtete man das Universum als einen sich selbst organisierendes, lebendiges Wesen, ein Holon, dessen Wirkprinzipien man durch kontemplative Betrachtung zu erkennen versuchte. Das Kernstück dieser Weltsicht ist die grundsätzliche Einheit des Universums.

Im Westen ist man den umgekehrten Weg gegangen und hat durch Zerlegung der Dinge in ihre Einzelteile die Bausteine des Universums analysiert. Die Eigenschaften von Einzelteilen wurden generalisiert und zu Gesetzen vereinheitlicht. Der Vorgang der Generalisierung lässt keinen Raum für ungeordnete Lebendigkeit, so dass lebendige und emergente Teile ausgeschlossen wurden. Für die Entwicklung von klassischer Physik und Technik war diese Strategie förderlich, für andere Bereiche sehr problematisch. Aus der Fortführung der mechanisierenden Abstrahierung entwickelte sich das Cartesianische Weltbild, die Trennung von Geist und Materie.

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November 11, 2019

Warum über Geschmack streiten?

Logo Integrale Perspektivenvon Joachim Penzel

Differenzen im ästhetischen Erleben – Anstöße zur Persönlichkeitsentwicklung. Eine integrale Perspektive.

Der folgende Text handelt nur am Rande von der Wirkung der Kunst auf den einzelnen Menschen. Er geht in der Hauptsache der Frage nach, welche Chancen der Meinungsaustausch über ästhetische Erfahrungen für die soziale Entwicklung des Einzelnen bietet. Die Kontroverse über Geschmacksfragen steht nicht unter dem Handlungsdruck unmittelbarer Existenzentscheidungen und kann daher dazu beitragen, sich die eigene Persönlichkeitssouveränität zu vergegenwärtigen und Toleranz gegenüber abweichenden Meinungen und Weltansichten zu lernen. Der gesellschaftliche Bereich der Kunst ist, wie Friedrich Schiller das vor 200 Jahren formuliert hat, ein „Übungsgelände der Freiheit“ – und zwar für alle Andersdenkenden.

Penzel Geschmack Crowd of PeopleWer kennt nicht die Erfahrung, bei der Begegnung mit einem Kunstwerk in einem Museum, beim Genuss von Musik oder einem Theaterstück in völlige Begeisterung, in einen Zustand positiver Aufwühlung und Hochstimmung zu geraten, während die Nachbarin genau das Gegenteil erlebt, nämlich Unwohlsein, Ablehnung, vielleicht sogar eine durch das Werk ausgelöste Aggression? Die eine Person hört jenes Raunen des Kunstwerkes „Du musst Dein Leben ändern“, das Rilke in einem seiner frühen Gedichte beschrieb; die andere denkt „Ich kann keine Kunst mehr sehen“. In diesem unterschiedlichen Erleben gründet der soziale Impuls, dass wir beginnen, uns über die ästhetischen Differenzen auszutauschen, im extremen Fall über unseren Kunstgeschmack zu streiten. Und das, obwohl die meisten das aufklärerische Diktum kennen, dass man über Geschmack eigentlich nicht streiten kann.

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November 10, 2019

Podcast: Tom Amarque im Gespräch mit Matthias Ruff (Kunst & Transformation)

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Ruff MatthiasMatthias Ruff ist bildender Künstler, Kurator und Experte für Transformationsprozesse.

Tom Amarque spricht mit ihm über den Zusammenhang von Kunst, Spiritualität und Unternehmertum, seine Kunstprojekte, den Overview-Effekt und seine Overview-Installation, über Chaos und Dunkelheit, den schöpferischen Impuls und so vieles mehr …

 

  

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November 09, 2019

Sterbekunst und Lebenslust – Reflektionen zum Russisch Roulette

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von Julian Baller

Menschen spielen und Menschen sterben. Aber was bringt Menschen dazu, ihr Leben im Spiel zu riskieren und warum ist dies eine dezidierte Frage der kulturwissenschaftlichen Ästhetik?

Im alltäglichen Gebrauch wird unter Ästhetik immer noch häufig die Wissenschaft und Lehre vom Schönen verstanden. Seinem Ursprung im Griechischen folgend, bedeutet Ästhetik jedoch die Lehre der Wahrnehmung als Ganzes. Damit erstreckt sich ihr Feld weit über das hinaus, was wir als schön und angenehm empfinden; es erhält vielmehr eine fundamentale Bedeutung für die Ausgestaltung unserer kulturellen Lebenswelt als Ganzes.

Keine Institution, kein sozialer Akt, kein politisches System und kein Unternehmen kommen ohne Ästhetik aus. Sie müssen uns auf bestimmte Art und Weise sinnlich affizieren, um sinnvoll in den jeweiligen kulturellen Bedeutungszusammenhang eingeordnet werden zu können. Mythen, Phantasmen, Narrative, Symbole, Rituale und Inszenierungen, Beobachtungs- und Identifizierungsmuster sind allesamt Modi der Aufteilung und Adressierung des Sinnlichen und somit Gegenstand einer kulturanalytischen Ästhetik.

Baller

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November 08, 2019

Was ist integrale Kunst?

Logo Integrale Perspektiven(aus: IntegralLife.com, Art, Consciousness, and God: The “I” of Beauty. Part 1: What Is Integral Art? Ken Wilber im Gespräch mit Elle Nicolai)


Elle Nicolai: Ken, wie würdest du integrale Kunst definieren?

Ken Wilber: Integrale Kunst ist ein jedes Kunstwerk, das von einem integralen Bewusstsein produziert wird. Durch diese Art von Definition vermeiden wir es, integrale Kunst über bestimmte Elemente, Bestandteile oder Merkmale zu definieren. Es gibt so viele Variationen und Komponenten, aus denen ein Kunstwerk bestehen kann, so dass es vielleicht nur in sehr seltenen Fällen möglich ist, ein Kunstwerk allein von seinen Komponenten her zu charakterisieren. Es gibt Ausnahmen wie die Landschaftskunst, die sich auf natürliche Landschaften bezieht. Doch wenn wir von integraler Kunst reden, gibt es eine integrale Art und Weise Landschaften zu betrachten und eine nicht-integrale Art und Weise. Es gibt eine integrale Art und Weise und eine nicht-integrale Weise Spiritualität zu betrachten. Es gibt eine integrale Art und Weise den Geist zu betrachten, seine Inhalte und Vorstellungen, und eine nicht-integrale Weise dies zu tun. Keine dieser Merkmale und Komponenten an sich definiert daher integrale Kunst. Das Entscheidende dabei ist das Bewusstsein, welches das Kunstwerk erschafft. Dieses Bewusstsein muss im Augenblick der Erschaffung integral sein, wenn es sich um integrale Kunst handeln soll. Der Künstler oder die Künstlerin „sieht“ [hört] das Kunstwerk dabei durch integrale Augen [oder Ohren]. Dabei kann es sich um Phänomene aus dem sensorischen Bereich handeln, oder aus dem mentalen Bereich, oder aus dem spirituellen Bereich – wenn wir von integraler Kunst reden, dann wird diese durch integrale „Augen“ des Künstlers oder der Künstlerin erschaffen und gesehen. Derartige Kunst werden wir mehr und mehr sehen, so wie auch das integrale Bewusstsein sich weiter verbreitet (und damit auch andere Disziplinen wie integrale Ökonomie, integrale Geschichtsbetrachtung, integrale Bildung und Erziehung, integrale Politik usw.) ...

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November 07, 2019

Integrale Kunst

Logo Integrale PerspektivenVersuch einer Konkretisierung am Beispiel der Musik

Wolfgang-Andreas Schultz

Es war in den späten siebziger Jahren, als die Ideen von Jean Gebser1 unter Musikern bekannt wurden durch Peter Michael Hamels Buch „Durch Musik zum Selbst“2.

Im Gegensatz zu dem von Adornos Anhängern damals noch propagierten „Fortschritts des Materials“3 mit allen Verboten, was man nicht komponieren durfte, war die integrale Position gerade dadurch gekennzeichnet, dass es nicht nur möglich, sondern gerade gefordert war, frühere, bislang ausgegrenzte Ausdrucksformen einzubeziehen. Eine wunderbare Vision!

Die Bücher von Gebser und Hamel warfen viele Fragen auf. Zunächst zeigt sich, wie schwierig, vielleicht sogar unmöglich es ist, eine allgemeine Theorie der integralen Kunst zu formulieren. Vieles, wie etwa das Verhältnis zur Zeit, stellt sich für die Musik als Zeitkunst ganz anders dar als für die bildenden Künste. Auch ließen Gebsers eigene Beispiele aus dem Bereich der Musik Fragen offen: Ist atonale Musik integral, wo sie doch alle tonalen Ausdrucksmittel ausgrenzt? Vielleicht war Gebser zu ungeduldig und versuchte in der modernen Kunst seiner Zeit Zeichen einer integralen Kunst zu finden – doch erst die Postmoderne, nach den ausgrenzenden „Ismen“ der Moderne das Ausgegrenzte wieder einschließend, konnte den Blick frei machen für die Vorboten einer integralen Kunst – was Gebser nicht mehr miterlebte.

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November 06, 2019

Die Anwendung des Integralen Modells auf die Musikentwicklung

von Wulf Mirko Weinreich

Logo Integrale PerspektivenWährend man sich über die Frage, ob oder in welcher Weise Musik integral sei, in Diskurs und Analyse austauschen kann, ereignet sich eine durch Musik vermittelte spirituelle Erfahrung immer in einem Bereich „dazwischen“: Musik bedarf zur Aufführung der Menschen, durch die hindurch Musik Klang wird, am besten auch eines entsprechenden Raumes und Rahmens und immer der ganz persönlichen Erfahrung des Hörenden. Das Spirituelle ist nicht verfügbar, und wenn das „Dazwischen“ stimmt, kann es den Hörern geschenkt werden. Schwer vorstellbar ist, von einer Musik einfach zu behaupten, sie sei „spirituell“ - das muss erfahren werden, und solche Erfahrung machen unterschiedliche Menschen bei ganz unterschiedlicher Musik. So kann ein berührendes, einfaches Lied, können gregorianische Gesänge, kann Musik von Bach, Mozart oder eine Bruckner-Symphonie eine spirituelle Erfahrung auslösen, als Gefühl, zu sich selbst geführt zu werden, als Öffnung eines Raumes hinter den Klängen, oder als Wahrnehmung von Licht und Transparenz. Aber das wird nur geschehen, wenn die Musik von Komposition und Interpretation her authentisch, lebendig und beseelt ist. Allenfalls kann man vermuten, dass Musik, die stark von negativen Energien beherrscht wird oder ausschließlich vom Verstand her entsteht oder nur der Selbstdarstellung dient, wenig geeignet wäre, einem Hörer eine spirituelle Erfahrung zu ermöglichen.

Wolfgang-Andreas Schultz

Heutigentags ist uns Musik in einer so großen Vielfalt zugänglich, daß der Gedanke nahe­liegt, sie einmal unter integralen Gesichtspunkten zu betrachten. Der Versuch, Musiktitel einfach nur den Ebenen zuzuordnen, führt aufgrund eben genannter Vielfalt allerdings gera­dewegs in die Verwirrung. Erst die Hinzunahme anderer Dimensionen des integralen Modells bringt brauchbare Ergebnisse. 

Für meine Betrachtung habe ich einen historischen Ansatz gewählt: Wie hat sich Musik über die Menschheitsgeschichte in ihrer Tiefenstruktur (sic!) entwickelt. Dieser Ansatz hat Vor- aber auch Nachteile. So gibt es z.B. heute noch indigene Völker, bei denen wir die Musik des magischen Bewußtseins studieren können. Allerdings gibt es auf der ganzen Welt derzeit kei­ne Gesellschaft mehr, die die magisch-mythischen frühen Reiche repräsentiert, wie sie sich im alten Ägypten, im Zweistromland oder in den frühen Hochkulturen Mittel- und Südameri­kas ausgebildet hatten, so daß wir nur wenig über ihre Musik wissen – und dies hauptsäch­lich über ihre Darstellung in der bildenden Kunst. Hier klafft also eine Lücke. 

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November 05, 2019

Buchvorstellung: Raum fürs Leben schaffen

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Was ist gute Architektur?

Es ist das Erkennen und Erfühlen dessen, was ein bestimmter Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt und unter bestimmten Bedingungen sinnlich auslöst, um dort das zu schaffen, was insgesamt gut tut (nach Christopher Alexander). Also auch der Natur, der Landschaft, dem sozialen Umfeld. Die Architekturpsychologie setzt sich genau dafür ein; sie ist ein wesentlicher Bestandteil der integralen Architektur.

Claudia Nelgen

 
Cover Raum fuers Leben schaffenWie wohnen wir heute – wie wollen wir künftig wohnen? Diese Frage betrifft den Menschen, aber auch die Natur. Sie fordert nicht nur die Architektur heraus, sondern viele weitere Gebiete. Was alles will berücksichtigt sein, wenn es darum geht, Raum fürs Leben zu schaffen? Der auf Ken Wilber und andere Denker zurückgehende integrale Ansatz bietet sich an, die Frage der Lebensraumgestaltung vielschichtig, umfassend und entwicklungsorientiert zu untersuchen. So verbinden sich in diesem Band Beiträge zur Evolution der Architektur und zur Philosophie des Menschen mit ökonomischen, ökologischen, psychologischen und energetischen Aspekten zu einem ganzheitlichen Bild zukünftiger Lebensraumgestaltung. Die beteiligten Autorinnen und Autoren aus Deutschland und der Schweiz kooperieren im „Verein Integrale Architektur und Lebensraumentwicklung e.V.“ „Die Beiträge sind wie Puzzleteile einer integralen Perspektive zu verstehen, deren Fokus auf dem Wandel der Mensch-Lebensraum-Beziehung liegt. Lassen Sie sich davon inspirieren!“

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November 05, 2019

Buchauszug aus „Raum fürs Leben schaffen”: Gutes Wohnen, gutes Leben

Logo Integrale Perspektiven

von Claudia Nelgen

Die Architekturpsychologie und ihr Beitrag zur integralen Architektur

1 Einleitung

Cover Raum fuers Leben schaffenIn diesem Kapitel geht es um die Beziehung zwischen Mensch und gebauter Umwelt. Die gebaute Umwelt, die innerhalb der Mensch-Umwelt-Beziehung einen spezifischen Bereich bildet, ist der Forschungsgegenstand der Architekturpsychologie. Untersucht wird die Wechselwirkung zwischen Mensch und Architektur, wobei bislang kognitive, emotionale, soziale und entwicklungspsychologische Aspekte im Vordergrund stehen. Unter „Architektur“ wird in diesem Zusammenhang alles verstanden, was dazu geschaffen wurde und wird, den menschlichen Tätigkeiten eine räumliche Hülle zu bieten und im erweiterten Sinne auch all das, was dieser Hülle einen Platz im räumlichen Gefüge gibt, einen Zugang und eine gestaltete Umgebung. Die Blechhütte in einem Slum gehört damit ebenso dazu wie das Mietshaus, der Tempel, ein Industrie- oder Bürogebäude, Straßen und Kanäle, Einfamilienhäuser, Bus-Häuschen, Parkanlagen oder Plätze.

Architektur ist ein Produkt unter zahlreichen anderen, welches der in seiner – jeweils vorgefundenen – Umwelt agierende Mensch hervorbringt und mit dem er diese Umwelt, im Unterschied zu anderen Spezies, gravierend verändert. Architektur sticht auch insofern hervor, als ihre Produktion und Instandhaltung einen weitaus höheren Anteil an Energieressourcen und Bodenschätzen verbraucht als jedes andere Produkt.
Nun ist das Verhältnis Mensch-Umwelt-Mensch nicht gerade eines, das sich umstandslos erschließen ließe. Vielmehr bedarf seine Analyse eines theoretischen Instrumentariums, das die Dialektik dieser Beziehung erfasst. Vereinfachend kann diese Dialektik als Spannungsverhältnis zwischen zwei Polen charakterisiert werden. Einen Pol bildet der gewordene (Phylogenese), werdende (Ontogenese) und gesellschaftliche Mensch, der in seiner tätigen und aneignenden Auseinandersetzung mit seiner Umwelt diese verändert. Den anderen bildet sowohl die sich natürlich verändernde als auch vom Menschen veränderte Umwelt, die auf ihn in vielfältiger Weise zurückwirkt. Hieraus entsteht ein Wechselwirkungsgeflecht, das – in einer ersten Annäherung – als dynamisch beschrieben werden kann.

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November 05, 2019

Buchauszug aus „Raum fürs Leben schaffen”: Integrale Raumwirkung und Raumwahrnehmung

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von Erwin Frohmann

Zur Phänomenologie des Raumerlebens

Frohmann 01

Abb. 1: Wolfgangsee

1 Einleitung

Cover Raum fuers Leben schaffenRaumwirkung und Raumwahrnehmung werden in der Begegnung zwischen Mensch und Raum zu einem gemeinsamen Erlebnis. Beide treten miteinander in Resonanz und bringen die Entwicklung von Mensch und Raum in dieses Zueinanderkommen mit ein. Es bildet sich ein Beziehungsgefüge, das sich – basierend auf den naturräumlichen Grundlagen in der kulturräumlichen Entwicklung – fortschreibt und den Lebensraum als Gemeinschaft zwischen Menschen, Pflanzen, Tieren und all den geologischen und klimatischen Grundlagen der Erde manifestiert. Im Kontext der Idee des Lebendigen sind wir Menschen auf allen Ebenen der Entfaltung eingebunden. Nicht losgelöst voneinander, sondern in ständiger Kommunikation miteinander.
So beginnt unser Raumerleben bereits im Mutterleib und setzt sich nach der Geburt im Erdenraum fort. In der Begegnung mit der Landschaft verschmelzen die Erfahrungen integral auf den körperlichen Ebenen und auf den Ebenen unserer Gefühls- und Gedankenwelt. Ausgebreitet in der Evolution der eigenen wie der kollektiven Persönlichkeit, in den unterschiedlichen Landschaften, Räumen und Gebäuden, die wir über unsere kulturelle Produktion gestalten.

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November 05, 2019

Buchauszug aus „Raum fürs Leben schaffen”: Die integrale Theorie als Basis für eine ganzheitliche Lebensraumgestaltung

von Andrea Hoffnung

Logo Integrale PerspektivenGrundsätzlich ist zu sagen, dass es nicht „den“ integralen Ansatz gibt. Vielmehr versteht man darunter eine Zusammenführung verschiedener holistisch ausgerichteter Theorien und Ansätze, die einen disziplinären und methodologischen Pluralismus zum Ziel haben. Methoden und Komponenten aus unterschiedlichen Disziplinen werden zu einem Gesamtkonzept zusammengeführt, wodurch eine erweiterte und umfassende Wahrnehmung räumlicher Gegebenheiten ermöglicht wird. Baumaßnahmen jeglicher Art berühren in einem Landschaftsausschnitt vielfältige Systembereiche. Dies führt zu gravierenden Veränderungen im materiellen und immateriellen Gesamtgefüge. Die Orientierung an einer integralen Betrachtungsweise ermöglicht die Berücksichtigung dieses Gesamtgefüges sowie die Berücksichtigung der subtilen Vernetzungsstrukturen zwischen dem Menschen und seiner Mitwelt und sucht nach Lösungen, um ihnen gerecht zu werden. Das Bauen und Planen erfolgt zwar in erster Linie für den Menschen, jedoch unter Berücksichtigung der ihn umgebenden Mitwelt. Dabei kommt im Sinne des Integritätsprinzips allen am Planungs- oder Bauprozess beteiligten Aspekten (der Mensch, Ökosysteme, Flora, Fauna, naturräumliche Gegebenheiten, Landschaftsbild, phänomenale Erscheinungen etc.) angemessene Würdigung und Berücksichtigung zu.

Es geht dabei jedoch nicht um die Integration jeglicher Einzelaspekte der oft komplexen Zusammenhänge. Die Herausforderung besteht vielmehr darin, die im Hinblick auf den Untersuchungs- bzw. Planungsgegenstand essentiellen Komponenten zu erkennen und zu berücksichtigen. Das übergeordnete Ziel des integralen Ansatzes in Architektur und Lebensraumgestaltung ist, das Spektrum der klassischen Sicht- und Vorgehensweisen Theorien und Methoden zu erweitern. Unter Berücksichtigung individueller, kollektiver, objektiver und subjektiver Aspekte sollen qualitative und quantitative Aussagen gewonnen werden, die eine umfassende Wahrnehmung der ganzheitlichen Zusammenhänge ermöglichen und sich planerisch und praktisch umsetzen lassen. Dabei können insbesondere die Komponenten des AQAL als Operationalisierungshilfe wertvolle Dienste leisten.

Andrea Hoffnung

Eine Einführung in die Grundgedanken

1 Einleitung

Cover Raum fuers Leben schaffenWenn wir uns mit integraler Architektur und Lebensraumentwicklung auseinandersetzen, stellt sich zunächst die Frage, was unter dem Begriff „integral“ zu verstehen ist. Der Begriff „integral“ leitet sich von den lateinischen Wortwurzeln „integrare“ und „integratio“ ab. „Integrare“ kann mit „einschließend“, „ausgewogen“, „umfassend“ oder „heil“, umschrieben werden. „Integratio“ steht für die Wiederherstellung eines Ganzen (vgl. Hellbusch, 2003, 179). Dies ist ein sehr hoher Anspruch! Folglich können wir daraus schließen, dass es sich beim integralen Ansatz um eine sehr umfassende Theorie handelt. Um sie in ihrer Komplexität überhaupt erfassen zu können, bedarf es zunächst einer Erklärung ihrer weltanschaulichen Grundlage.

2 Das aktuelle und das integrale Weltbild

Generell bezeichnet ein Weltbild die Interpretation der Welt, die in einem bestimmten Kulturkreis zu einer bestimmte Zeit die allgemein anerkannte Auffassung von Wirklichkeit repräsentiert. Es prägt, in Abhängigkeit vom Selbstverständnis (Menschenbild) und vom herrschenden Bewusstsein, das Verhältnis des Menschen zu seiner Mitwelt.

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Oktober 14, 2019

Editorial: Vom Mut des Trauerns

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Liebe Leserinnen und Leser der Integralen Perspektiven,

einstimmend auf die kürzeren Tage und dunklere Jahreszeit, ist der Schwerpunkt der Oktober-IP das Thema „Vom Mut des Trauerns”. Unsere integralen Autoren und Autorinnen schreiben und sprechen in dieser Ausgabe über persönliche Krisen, über den Umgang mit ökologischen Umbrüchen und der Herausforderung mit Kollaps, Abschied, Verlust und Veränderung umzugehen. In unserer leistungsorientierten Gesellschaft stehen wir kulturell dem Umgang mit Lebensumbrüchen oft ohnmächtig und hilflos gegenüber. Die Zeit für einen gesundenden Verarbeitungs-Prozess fehlt, Hilfestellung im sozialen Zusammenhang ist rar.

Menschen die trauern, von schweren Schicksalsschlägen getroffen sind, die ihre Eltern oder Kinder unerwartet verloren haben oder in Trennung/Scheidung durch den mühevoll langsamen Weg der Verarbeitung gehen oder finanzielle Durststrecken bis hin zur Existenzkrise erleben, fühlen sich in solchen dunkleren Zeiten des Lebens oft ausgegrenzt, nicht leistungsfähig, allein und isoliert. Spirituelle Sinnkrisen können auch bei geübter integraler Praxis, den Trost durch echten Dialog, menschliche Wärme und der Zeit zum Trauern nicht ersetzen.

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Oktober 09, 2019

Das tiefe Potenzial im Zusammenbruch? Über Verlust und die Transformation von Bewusstsein.

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von Espen Malling

Was würde die Menschheit brauchen, um die anhaltenden planetaren Krisen sinnvoll zu bewältigen? Scheinbar nicht gewillt oder vielleicht einfach nicht in der Lage, unser grundlegendes In-der-Welt-Sein zu aktualisieren, werden selbst wohlmeinende Versuche, mit der Situation umzugehen, oft durch eine einschränkende Weltanschauung geblendet und sind nicht mehr als Vorschläge für eine symptomatische Behandlung von Problemen, die in ihrer Realität tiefer liegen. Könnten die immer schlimmer werdenden Folgen dieses kollektiven Schlummers und die spürbaren Auswirkungen eines bereits eingetretenen Zusammenbruchs selbst dazu beitragen, den tiefgreifenden kulturellen Wandel zu fördern, der für eine langfristige Blüte erforderlich ist?

Malling 1

Ich habe die meisten anderen Dinge auf Eis gelegt und letzten Dezember am Sterbebett meines Vaters verbracht. In einer, natürlich schwierigen Zeit, bemerkte ich auch, wie Qualität und Dringlichkeit der emotional schwierigen Situation lebenslange Vorstellungen über unsere Beziehung in Frage stellten und sich für mich neue, ansonsten unzugänglichen Wegen des Zusammenseins öffneten, wie auch Wege, von den Geschichten und Traumata der Vergangenheit weniger eingeschränkt zu sein.

Könnte es sein, dass in Bezug auf die aktuelle Lage der Menschheit ähnliche Prozesse ablaufen? Dass sich etwas Wertvolles teilweise daraus ergibt, dass wir uns in einem instabilen, krisengeschüttelten Terrain befinden und unvermeidlichen Verlusten ausgesetzt sind? Dass dies vielleicht sogar nötig ist, um eine sinnvolle Navigation in der Zukunft zu ermöglichen? Dies ist die Intuition, die ich im Folgenden untersuchen möchte.

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Oktober 09, 2019

Vom Mut zur Trauer

von Lone Morch

Logo Integrale PerspektivenEs ist unser Leiden, das uns zusammenbringt. Es ist nicht die Liebe. Liebe besetzt nicht den Geist, und sie wechselt in Hass, wenn sie erzwungen wird. Was uns miteinander verbindet, ist nicht wählbar. Wir sind Brüder, wir sind Brüder, in dem, was wir teilen. Im Schmerz, den jeder von uns allein erleiden muss, im Hunger, in der Armut, in der Hoffnung erkennen wir unsere Brüderschaft. Wir wissen es, weil wir es lernen mussten. Wir wissen, dass es für uns keine Hilfe gibt außer der, die wir uns gegenseitig geben, und dass uns keine Hand auffangen wird, wenn wir unsere eigene Hand nicht ausstrecken. Und die Hand, die Du ausstreckst, ist leer wie meine Hand auch. Du hast nichts, du besitzt nichts, du bist frei. Alles, was Du hast, ist, wer Du bist, und was du gibst.

Ursula Le Guin

In einer von rastloser Suche nach Freude und Spaß geprägten Welt findet die Trauer wenig Beachtung. „Komm drüber weg“. „Geh wieder an die Arbeit“. „Los, such Dir etwas Neues“. So lauten die Botschaften, aber unterschwellig offenbaren sie ein Unbehagen mit allem Leiden und machen Trauer oder ein Prozess des Trauerns zur Privatsache. Häufig führt es dazu, dass wir unsere Trauer verstecken und mit uns herumtragen wie eine Last, die wir nirgends abladen können. Trauer ohne Zuwendung und ohne Ausdruck blockiert unsere Vitalität und den Zugang zur Seele.

Morch Lone Blicke

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Oktober 09, 2019

Über natürliches und unnatürliches Leiden

Logo Integrale Perspektivenvon Mark J. Fischler

Intro

Von Tina Turner/Beyond

Nichts dauert ewig, niemand lebt für immer.
Die Blume welkt und stirbt, der Winter vergeht
Und der Frühling kommt. Umarme den Kreislauf des Lebens:
Das ist die größte Liebe.
SETZ DICH ÜBER DIE ANGST HINWEG
Gib dem Drängen von Angst, Wut und Rachsucht
nicht nach – und Du wirst jenseits der Angst sein,
dort, wo die Liebe wächst und gedeiht.
HINWEGSETZEN HEISST – DEIN EIGENES ICH SPÜREN
Beginne jeden Tag wie die Vögel mit Gesang.
Singen trägt dich über alles hinaus...
Weit, weiter, immer weiter....
Wir wollen unsere alte Art zu denken loslassen
Und eine neue Art des Sehens finden und beibehalten.
Dazu brauchen wir eine regelmäßige Schulung,
ein echtes Training.
SETZ DICH ÜBER GUT UND SCHLECHT HINWEG
Gebete schaffen Klarheit im Kopf
Und bringen der Seele den Frieden
SETZ DICH HINWEG, UM DIE EINHEIT DES GANZEN ZU SPÜREN
Singe! Singen trägt Dich über alles hinaus,
weit, weiter, immer weiter.....

Wir sind alle gleich,
einheitlich in der Suche nach unserem Weg zurück zum Ursprung,
zum Einen, zu DEM Einen
SETZ DICH ÜBER RACHSUCHT HINWEG
Lasst uns gegenseitig Lehrer UND Schüler sein
... welch ein großartiger Moment!
SETZ DICH HINWEG, UM DIE EINHEIT DES GANZEN ZU SPÜREN
Singe! Singen trägt Dich über alles hinaus,
weit, weiter, immer weiter.....
MACH DICH AUF DEINE INNERE REISE
So wirst Du still und hörst das Unhörbare.
So wirst Du geduldig und empfängst das Unerreichbare.
So wirst Du offen und lädst das Unerwartete ein.
Sei dankbar, so kann das Unbegreifliche zu Dir kommen.
Sei gegenwärtig, ganz im Moment:
So bist Du frei von Zeit und Raum.
Beginne jeden Tag wie die Vögel mit Gesang.
Singen trägt dich über alles hinaus,
weit, weiter, immer weiter...
WELCHE ROLLE SPIELT DIE LIEBE?
WAS HAT LIEBE DAMIT ZU TUN?
LIEBE wächst, wenn Du vertraust.
Wenn du vertraust, wird LIEBE heilen und erneuern.
LIEBE inspiriert und gibt uns die Kraft, Großes zu leisten.
Sie macht uns zu einem liebevolleren
und zu einem liebenswerteren Menschen.
LIEBE gibt uns das Gefühl von Geborgenheit
Und bringt uns näher zu Gott.
Wagst Du dich über das Bekannte und Begrenzte hinaus,
wirst du wahre Liebe finden.
Hör nicht auf zu singen – Singen trägt dich über alles hinaus,
weit, weiter, immer weiter.....

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Was bedeutet eigentlich „integral”?

Lesen Sie die Antwort kompakt auf 16 Seiten in unserem Kurz-Glossar.

Was ist integral Schatten

Download Glossar: Was_ist_integral.pdf 

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Das Integrale Forum …

… hat sich die Bekanntmachung und Förderung der integralen Theorie und Praxis, wie sie insbesondere vom amerikanischen Philosophen und interdisziplinären Denker Ken Wilber vertreten wird, zur Aufgabe gemacht. Ziel dieser umfassenden Sicht auf den Menschen und die Welt ist, natur-, human- und geisteswissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien – östliche und westliche Weltsichten – wissenschaftliches Denken und spirituelle Einsichten zu vereinen. 

Aktivitäten: Tagungen und Kongresse, thematische Fachgruppen, Zeitschrift „Integrale Perspektiven“,  Online-Journal „Integral Informiert“, E-Mail Newsletter sowie persönliche Kontakte mit Ken Wilber und anderen Partnern im deutschsprachigen Raum und weltweit. Das Integrale Forum e.V. ist eine gemeinnützige Organisation und wohl die bedeutendste Integrale Plattform im europäischen Raum.

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Telefon: +49 (0)4298 4392
E-Mail: info(at)integralesforum.org

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