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Corona – Geheimnisse und Mythen entschlüsselt – Mit 12 Systemischen Aufstellungen

Corona – Geheimnisse und Mythen entschlüsselt – Mit 12 Systemischen Aufstellungen, von 15. März bis 20. April 2020 (in fünf Wochen) – Ein Zwischenergebnis, nach 130 Tagen (Ende August 2020)

In der VUCA-Welt greifen traditionelle, allein auf – Zahlen, Daten, Fakten – basierende Führungsmodelle nicht mehr. Das wird besonders in der aktuellen „Corona- Krise" deutlich, die jeden Menschen in allen Nationen betrifft und die globale Verbundenheit praktisch erlebbar vor Augen führt.

Organisationaufstellungen sind eine ergänzende intuitiv, emotionale Methode, die im Ansatz „Systemisch Führen“ (Integral Systemics Innere Form), in Verbindung mit rational analytischen Ansätze eine integrale bewusste Unternehmensführung ermöglicht.

Dabei können auch Positionierung, Strategie und Purpose (Seinszweck) in Unternehmen erforscht werden, wie wir im nachfolgenden Beispiel „Simulierte Zukunft“ mit unserer Zwischenbilanz zur Corona-Krise beleuchten wollen.

In unserem Buchprojekt: „Corona – Geheimnisse und Mythen entschlüsseln – mit 12 systemischen Aufstellungen“ haben wir in fünf Wochen Fakten recherchiert, aufgestellt, reflektiert, geschrieben und uns selbst durch einen intensiven Prozess bewegt. Dabei machten wir wertvolle Erfahrungen und gewannen Erkenntnisse, die Impulse geben können für das Führen nicht nur in Krisensituationen.

In der Einleitung beschrieben wir den Prozess, in eine Krise hinein aufzustellen, die Fakten zu recherchieren und parallel zu schreiben, dabei haben wir uns auch auf ein historisches Beispiel berufen.

„ … die „Geschichte eines Deutschen: Die Erinnerungen 1914 - 1933“ von Sebastian Haffner … Alles was nach 1945 geschrieben wurde, entstand aus dem Bewusstsein, wie die Geschichte von Nazi-Deutschland und dem 2. Weltkrieg zu Ende gegangen ist. Ein Autor wie Sebastian Haffner, der 1933 schrieb, nimmt den Leser mit auf die Reise zu Beginn einer sich ankündigenden Katastrophe. Mit dem vollen Risiko, mit seinen Ausführungen und Prognosen auch völlig daneben zu liegen. Interessant: Haffner lag in vielen Punkten richtig. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses E-Books wissen wir das im Falle der Corona-Viruskrise und den vorliegenden Texten dieses Buches noch nicht. Aber so viel sei verraten: Faszinierenderweise war bereits Mitte März einiges in unseren Aufstellungen sichtbar, was sich fünf Wochen später zum Erscheinen unseres Buches abzeichnen sollte.

Die Menschen, die mit uns die Themen erkundeten und uns selbst, haben die Aufstellungen, die Dialoge und der gemeinsame Austausch durch einen inneren Wandlungsprozess geführt. Wir akzeptierten unsere Gefühle der Angst, der Ohnmacht und der Wut und transformierten sie in einem schöpferischen Prozess in produktives Handeln. 

Was ist seitdem passiert?

Überraschenderweise erfolgte eine Zensur von Amazon, die uns daran hindern sollte, die Erkenntnisse der Aufstellungen in einem E-Book zu veröffentlichen. Erst nachdem uns der renommierte Verlag Morawa in Österreich zugesagt hatte und Amazon die Auslieferung erneut ablehnte, nahm Amazon das Buch stillschweigend auf, nachdem sie es nicht verhindern konnten.
(Auch zu diesen Hintergründen haben wir eine Aufstellung gemacht).

Mit jedem Hindernis haben wir uns und das Buch weiterentwickelt. So wurde zum Beispiel das ursprünglich geplante E-Book durch Printausgaben erweitert.

Welchen Nerv haben wir mit unserer Aufstellungs-Analyse getroffen? Jetzt, 130 Tage später können wir auf eine Vielzahl von Tendenzen zurückblicken, die wir in unserem Buch treffend beschrieben haben.

Insgesamt wollen wir 12 Sachverhalte beleuchten – davon drei ausführlicher – um weniger aufstellungserfahrenen LeserInnen einen vertiefenden Einblick auch in die Methode zu geben.

Simulierte Zukunft

Familienaufstellungen werden genutzt, um Konstrukte aus der Vergangenheit wirkungsvoll zu klären. Inwiefern hilft uns die Aufstellung, bei der innerlichen Vorbereitung auf Herausforderungen in der Zukunft, um sie im Hier und Jetzt sinnvoll zu gestalten?
Dazu nutzten wir zwei Varianten von Aufstellungen. Bei der ersten Variante betrafen die Themen die Menschen persönlich, mit ihren Anliegen, wie diffuse Angst, Isolation und individuell, mit persönlichen Themen, die in der Krise verstärkt wurden, durch Vorerlebnisse (Traumata, Familiengeschichte). Bei der zweiten Aufstellungsvariante ging es uns um das, was wir Zukunfts-Systemik nennen, also „Erkundungsaufstellungen“, mit denen wir Hintergründe erhellen und einen Blick in die Zukunft werfen können. Sie lassen uns erkennen, welche Konsequenzen unsere gegenwärtigen Bewusstseinskonstrukte haben und anstehende Transformationserfahrungen erleben. Dies basiert auf der Zeitvorstellung, dass sich Vergangenheit und Zukunft im gegenwärtigen Moment des Prozesses treffen.

Welches „große Reich“? Die Prognose-Fähigkeit von Aufstellungen

Im Kontext von Organisationsentwicklung und Changemanagement wird Aufstellungsarbeit als intuitiv-emotionale Prozessanalyse genutzt, um in Szenarien mögliche Zukunfts-Verläufe zu simulieren, und zwar ergänzend zum rational-analytischen Konzeptverfahren. Die Herausforderung bei einem aktuellen Thema ist: Vorinterpretationen aus dem Mindset der beteiligten Aufstellungsleiter und Repräsentanten möglichst zu filtern, damit sie den Prozess nicht beeinflussen. Dazu eignet sich die – von uns entwickelte - Kollektive Bewusstseinsaufstellung. Sie ermöglicht es zu objektivieren. Zum Beispiel werden die Anliegen von der Gruppe benannt, nicht von einem Einzelklienten. Die Repräsentanten der aufzustellenden Aspekte werden verdeckt über den kinesiologischen Muskeltest ermittelt und als Zahl oder Buchstabe aufgestellt. Sie wissen also selbst nicht, wen oder was sie repräsentieren.

Natürlich ist auch die Interpretation des erarbeiteten Materials sensibel, eine Ermessensfrage. Das ist wie beim Orakel von Delphi, das Krösus befragte, was passiere, wenn er in den Krieg zöge. Die Antwort lautete: „Es werde dann ein großes Reich untergehen.“ Krösus bezog das auf seinen Gegner. Und dann ging sein eigenes Reich unter, womit das Orakel ja Recht behielt.

„Warum seid ihr so still?“ lautet in der Corona-Krise eine Frage an die Zukunftsforscher. Sven Gábor Jánszky, Chairman des größten Zukunftsinstituts Europas, antwortet darauf so: „… wissenschaftliche Zukunftsforschung basiert auf qualitativen, empirischen Daten; auf Tiefeninterviews mit Menschen, deren Entscheidungen unsere Zukunft bestimmen. Aber versuchen Sie mal heute einen dieser Entscheider zu fragen, was er in drei Wochen tun wird: Sie bekommen keine vernünftige Antwort.“ D. h., auf klassische wissenschaftliche Weise war Ende März die Zukunft des Landes nicht prognostizierbar. Wie sieht Zukunftsforschung mit Aufstellungen konkret aus?

Erstes Aufstellungsbeispiel: Die Szenarien

Alternativ entwarf Jánszky fünf Szenarien, wie die Politik nach Ostern mit der Krise umgehen könnte. Wir stellten alle fünf Szenarien auf, weil es zu jenem Zeitpunkt für keines der Szenarien eine Präferenz gab.

  • Szenario 1 – Als wäre nichts gewesen:
    Die Infektionszahlen sinken rasch, und alle Sanktionen werden ausgesetzt.
  • Szenario 2 – Die Befreiung vom Italien-Fluch:
    Alle europäischen Entscheidungen orientieren sich an den verheerenden Zuständen in Italien, die meisten Restriktionen bestehen bis Pfingsten. Läuft es gut, geht man zu Szenario 1 über. Nur Risikogruppen bleiben z. B. in Quarantäne.
  • Szenario 3 – Ein neuer Generationenvertrag:
    Entscheidung gegen einen noch längeren Lockdown, um die Wirtschaft zu schonen. Risikogruppen werden isoliert, andere erleben die schrittweise Aufhebung der Einschränkungen.
  • Szenario 4 – Der Ausnahmezustand:
    Die Zahlen steigen weiter, exponentiell. Polizeiliche und militärische Kontrolle der Infrastrukturen. Die Lage normalisiert sich erst ab September.
  • Szenario 5 – Der dauerhafte Shutdown:
    Die Infektion ist auch nach Pfingsten nicht unter Kontrolle. Die Maßnahmen werden verlängert, womöglich bis ein Impfstoff zur Verfügung steht.

In den Aufstellungen arbeiteten wir u. a. mit den Repräsentanten Gesundheit, Wirtschaft, diffuse Angst und Bewusstsein sowie dem jeweiligen Szenario selbst.
Auszüge aus Aufstellung (11), Zukunftsszenarien zu Corona – Wie geht’s weiter?

Szenario 1 fühlt sich für die Gruppe nicht stimmig an. Repräsentant Gesundheit meint zwar, mit der Wirtschaft und der diffusen Angst „das Ding schon zu schaukeln“, aber die Gesundheit
„wird langsam immer kleiner“. Später hat sie das Gefühl, von oben herunter scheibchenweise
abgesägt zu werden.

Szenario 2 bringt Schwingung und Harmonie in das System. Die Wirtschaft findet es super, „dass Szenario 2 da ist.“ Die diffuse Angst kommt zur Ruhe. Die Gesundheit verwandelt sich in ein Marzipanschwein, man könnte deuten: Glück gehabt. Dem Bewusstsein jedoch kostet das Kraft.

Der Repräsentant von Szenario 3 „schlängelt“ sich durch die Aufstellung: „Ich bewege mich chaotisch durch das Feld“. Aus heutiger Sicht erscheint uns das logisch angesichts der Diskussion, dass die Bundesländer in Deutschland ihre Lockerungen gemeinsam besprechen und auch miteinander abstimmen sollten; es erinnert auch an das unterschiedliche Vorgehen bei der Öffnung von europäischen Binnengrenzen. Oder die Frage, ob wir in Österreich Masken brauchen, ja oder nein, Schulen auf oder zu und nächste Woche wieder alles anders.
Insgesamt fühlten sich für die Aufstellungsgruppe die Szenarien 2 und 3 am stimmigsten an. Diese enthalten auch einen hohen Realitätsbezug, wenn wir die Entscheidungslage nach einigen Monaten betrachten.

Der Repräsentant von Szenario 4 will die Aufstellung überhaupt nicht betreten: „Ich habe hier keinen Auftrag.“ Die Repräsentanten von Bewusstsein und Materie liegen geschwächt auf dem Boden. Die Gesundheit sitzt alleine in einem Theater. Die Wirtschaft geht dieses Szenario nichts mehr an und die diffuse Angst rät: „Das lassen wir schön sein.“ Glücklicherweise ist uns das Szenario 4, eines Ausnahmezustandes wie in Spanien oder Italien, wie auch Szenario 5, eines dauerhaften Shutdowns nach Ostern erspart geblieben, so wie es die Aufstellung gezeigt hat.

Szenario 5 will sogar den Raum verlassen. Der Wirtschaft wird schlecht, für die diffuse Angst ist dieses Szenario ein No-Go. Und selbst der Gesundheit tun diese sogenannten Schutzmaßnahmen nicht gut: „Ich bin ein verletzter humanoider Kampfroboter.“ Was hätte eine monatelange Isolation, Freiheitsverbote und Maskentragen mit unserer Menschlichkeit gemacht? Viele der Aufstellungsverläufe simulierten, was dann, Wochen später, tatsächlich eintrat. Zum Beispiel die Diskussionen, ob europäische Regierungen mit den Maßnahmen womöglich übertrieben haben. Ob Lockdown und Maskenpflicht überhaupt sinnvoll seien. Und zwar zu einem Zeitpunkt, zu dem in Deutschland öffentlich noch niemand so recht an den Maßnahmen rütteln wollte.

Wohlbemerkt: Die Repräsentanten wussten nicht, für wen sie auf dem Feld stehen. Es war nicht einmal bekannt, welches Szenario aufgestellt wird. Im Nachhinein erstaunt uns selbst, dass bei unseren Aufstellungen so klare wirklichkeitsnahe Ergebnisse herauskamen. Auch angesichts der Umstände, dass wir online Repräsentanten aus vier Ländern einbezogen. Das kollektive Unterbewusste scheint unabhängig von Raum und Zeit präsent zu sein. Wir müssen es nur befragen.

Zweites Aufstellungs-Beispiel: Ist die Angst vor „Italienischen Verhältnissen“ überhaupt realistisch?

Die Entscheidung für ihre Maßnahmen begründen Politiker in Deutschland und Österreich, Mitte März 2020, mit der Notwendigkeit, die Kurve der Neuinfektionen abzuflachen, und zwar mit dem Ziel, eine Überlastung der Krankenhäuser und damit eine Situation wie in Italien zu vermeiden. Zum Zeitpunkt der Aufstellung geht man in Italien von einer Mortalität der Infizierten durch das Corona-Virus bis zu 10 Prozent aus, während sie in Deutschland/Österreich mit 0,3 bis 0,5 Prozent angegeben wird. Die Frage, ob die Menschen an oder mit Corona sterben, hat zu diesem Zeitpunkt die Öffentlichkeit noch nicht erreicht. Wir stellen in der Aufstellung die Frage: Ist es überhaupt sinnvoll, Maßnahmen in Deutschland/Österreich von der Situation in Italien abzuleiten? Uns haben Informationen erreicht, wonach in Italien Menschen am Wahrheitsgehalt der offiziellen Zahlen zu Infektionen und Todesraten zweifeln. In der Aufstellung (5) „Italienische Verhältnisse“ – Auch in Deutschland und Österreich? stellten wir (verdeckt) einen Repräsentanten für die Statistik auf, der sich in der Aufstellung ratlos die Haare rauft: „Ich bin nicht stabil, ich werde beeinflusst.“ Einen weiteren Repräsentanten nennen wir „Virus 2“. Schon seit Jahren wird berichtet, dass in Italien sehr viele Patienten an Krankenhauskeimen sterben. In dieser Aufstellung bleibt das Corona-Virus quasi ein Nebendarsteller. Gefährlich wird es erst in der Kombination mit „Virus 2“, der einen viel aggressiveren Eindruck in der Aufstellung hinterlässt. Was nun genau die gesundheitliche Kombination ist, haben wir zu diesem Zeitpunkt nicht untersucht. Dazu fehlten auch Recherchemöglichkeiten vor Ort.

Für die Teilnehmenden dieser Aufstellung Ende März wäre die Empfehlung an die Politik gewesen: Nachforschen, was in Italiens Gesundheitswesen anders läuft als in Deutschland oder Österreich. Dass wir in eine ähnliche Situation kommen, wird als höchst unwahrscheinlich angesehen. Das nimmt der Furcht vor einer zu steilen Kurve in den Infektionsraten schließlich die Wucht. Und es macht demzufolge auch keinen Sinn, ähnlich rigide Maßnahmen wie in Italien abzuleiten. Auch da liegt die Aussage der „Zukunfts-Systemik“ richtig. Nach jetzigem Erkenntnisstand.

Kritische Bewertungen in der Realität

Bezüglich Dr. Martin Sprenger, ehemals in der Taskforce der Regierung in Österreich, geschah im März 2020, entnommen aus einem Interview im „Hinterzimmer“, folgendes:
Am 26.3. war das Ziel des Lockdowns zu 100 % erreicht, den Zusammenbruch des Gesundheitswesens zu vermeiden. In einer Onlinesitzung, mit Bundeskanzler Kurz und Gesundheitsminister Anschober, herrschte Einigkeit darüber, dass die Maßnahmen nicht weiter verschärft werden müssen. Zuwachsraten an Neuinfektion gefallen, Abflachung der Kurve extrem gut gelungen, Verdoppelungszeit nach oben gegangen – nur 96 Personen auf Österreichs Intensivstationen. Einhellige Meinung in der Regierungs-Taskforce: Bald kann über Lockerung nachgedacht werden. Der weitere Verlauf der Zahlen in den nächsten Tagen bestätigte dies. Trotzdem kam es wenige Tage später zu einer Pressekonferenz, bei der Bundeskanzler Kurz die Menschen erschütterte mit Aussagen wie: „Die Ruhe vor den Sturm.“; „Bald wird jeder jemanden kennen, der an Corona gestorben ist.“; „Und bald kann es 100.000 Tote zusätzlich in Österreich geben.“ Für Dr. Martin Sprenger waren diese Aussagen „völlig faktenbefreit“, ein Rückfall von der Sachpolitik in die Machtpolitik: „Warum so eine Eskalation der Angst?“, statt sich für den Diskurs zu öffnen. Anfang April trat der Gesundheitswissenschaftler Martin Sprenger (Med.Uni Graz) aus der Taskforce zurück.

Drittes Aufstellungs-Beispiel: Was sind „Lernaufgaben“ der Corona-Krise?

Hier zeigten sich in verschiedenen Aufstellungen unterschiedliche Spuren. In zwei Aufstellungen schliefen die Repräsentanten der Lernaufgabe buchstäblich ein. In einer bekam der Repräsentant überhaupt nichts mehr vom Aufstellungsverlauf mit. Bei der anderen Aufstellung (4), Die Lernaufgabe der Menschen: „Eine neue Lebendigkeit“, hatte der männliche Repräsentant (Lernaufgabe) eine weibliche Repräsentantin (die Kontrolle) an seiner Seite. Beiden saßen vor einem imaginären Fernseher auf dem Wohnzimmersofa und hatten es sich bequem eingerichtet. Erst als die Lebendigkeit aufgestellt wurde und im Rhythmus der Angst die Peitsche schwang, löste sich die Kontrolle von der Lernaufgabe. Diese überlegte erstmals, ob sie den Blick vom Fernseher lösen sollte, um Aufzustehen. Der Preis für die „neue Lebendigkeit“ wäre aber auch die Aufgabe der Scheinsicherheit und mehr Übernahme von Eigenverantwortung gewesen.

In einer anderen Aufstellung (3), Woher kommt das Corona-Virus? suchten wir einen „Schöpfer“ des Corona-Virus. In einer überraschenden Wendung ging es dann plötzlich um die Frage: Wenn wir die gesamte Welt als ein Ökosystem begreifen, wer ist eigentlich im Moment der „größte Virus“ auf diesem Planeten? Kann es sein, dass der Mensch mit seinem materialistischen Bewusstsein, der immer mehr in die Welt der Tiere eindringt und bei dem Versuch, sich die Erde untertan zu machen, in dieser Krise in seine Grenzen verwiesen wird?

Überhaupt zeigten die Bilder der meisten Aufstellungen keine Weltuntergangsszenarien, sondern es entstand vielmehr die Idee, dass es sich bei dem Corona-Virus eher um Symptome einer Bewusstseinskrise handelt. Dabei muss die kritische Frage erlaubt sein: Wie viel an Viren, Klimaveränderung oder Demokratiekrisen benötigen wir, um als Menschheit Verbundenheit und (Eigen-) Verantwortung zu übernehmen und „aufzuwachen“?

Parallel forschen wir mit dem WSRM (Wiener Systemischen Resilienz-Modell) an einem Weg der Salutogenese (Aktivierung der Selbstheilungskräfte). Was benötigt das Immunsystem, damit der Mensch nicht krank wird? Dies ist eine ganz andere Fragestellung als jene, welche derzeit in Medizin, Politik und den öffentlichen Medien diskutiert wird. Schade, dass wir in keiner Tagesschau einen Gesundheitsminister Jens Spahn gesehen haben, der im Trainingsanzug mit der Bevölkerung die 5 Tibeter übt, die Einnahme von Vitamin C und D empfiehlt und auf die Wichtigkeit positiver Gedanken, statt Angst und krankmachender problemorientierter Hypnose hinweist. Stattdessen war Ende August von ihm in der Talkshow von Markus Lanz im ZDF zu hören, dass wir keine Zwangsimpfung in Deutschland benötigen werden, weil ohnehin 50-60 Prozent der Bevölkerung auf einen neuen RNA-Impfstoff (erstmals auf genetischer Basis) warten. Bleibt zu hoffen, dass dieser vermeintlich einfachere Weg mit der eigenen Gesundheit umzugehen, keine hohen Nebenwirkungen aufweist.

Weitere Themen aus dem Buch und wie sie sich zum Zeitpunkt unserer Zwischenbilanz weiterentwickelt haben:

Prognose: steigende Zahlen von Hungertoten / Geschädigte durch den Lock-Down

Laut UNICEF stirbt in der Welt alle zehn Sekunden ein Kind an Hunger. In der Aufstellung (1) „Hat das Coronavirus eine Botschaft an uns?“ spielte der „Hunger“ eine zentrale Rolle. In der Zwischenzeit wird prognostiziert, dass es durch die Corona-Krise mehr Hungertote in der Welt geben wird. (Panorama, 28/07/2020, Die Corona-Krise wird im ersten Pandemiejahr UN-Schätzungen zufolge zum Hungertod von mehr als 10.000 Kindern monatlich führen). Die Toten durch die Maßnahmen des Lock-Down (Selbstmorde, verschobene Operationen, etc.) werden noch erfasst.

Prognose: „Worum es geht“, marschiert in militärischer Power – Eine neue weibliche und männliche Qualität verweist sie in ihre Grenzen.

Ebenfalls in Aufstellung (1) machte der militärische Schritt des Repräsentanten „Worum geht es“, aufmerksam, dass vergangene Themen (Krieg, Faschismus, Angst vor Isolation) psychologisch als Traumata oder Verstrickungen wieder im Kollektiv-Bewusstsein aufleben. Aber auch die aktuellen Einschränkungen der Bürgerrechte, die Angst vor Demokratie-Verlust (Ungarn, Demonstrations-Verbot in Deutschland, Berlin 8/2020), waren hier tendenziell schon sichtbar. Busgelder, Denunziation in der Bevölkerung, Angst eine kritische Meinung zu äußern und als Verschwörungstheoretiker abgekanzelt zu werden, oder seine Berufszulassung, z.B. als Arzt zu verlieren - dieses „Lernfeld“ wird uns auch im Herbst noch länger beschäftigen.

In der Aufstellung sichtbar: Bisherige Strategien beeindrucken die marschierende Kraft nicht. Sie scheint durch nichts zu bremsen zu sein. Erst als die Repräsentantin für die weibliche Qualität ihre Hara-Energie (Bauch) mit der Herzweisheit und einem klaren Fokus verbindet, bündelt sie die Kraft im Aufstellungs-Feld. Gemeinsam mit einer mutigen fokussierten männlichen Qualität an ihrer Seite verweist sie die marschierende Kraft in ihre Schranken. Diese präsente Entschlossenheit erinnert an Mahatma Ghandis gewaltfreien Widerstand, auf der Basis der spirituellen Verbundenheit. Bei den Berliner Demos im August 2020 wurde meditiert und immer wieder aufgerufen: Keine Gewalt! Dabei geht es um die Haltung, auch wenn man vermeintliche Ungerechtigkeiten klar benennt, darf man nicht in einem destruktiven Kampfmodus stecken bleiben. Die Wut wird dann zur treibenden konstruktiven Kraft für gesellschaftliche Veränderungen. Mit Engagement für eine bessere Welt im Außen, getragen von einer inneren spirituellen Haltung, die auch den vermeintlichen „Gegner" zum Mitmenschen macht. Ganz im Sinne des neuen Buches des Dalai Lamas: „Be Angry – Die Kraft der Wut“, das im April diesen Jahres veröffentlicht wurde. Auch wenn dies nicht allen Menschen gelingt, und leider in den Medien oft die anderen Beispiele gezeigt werden, wurde von Teilnehmern der Berliner Demos, diese mit „überwiegend Menschen aus der Mitte der Gesellschaft“ und „friedlich“ beschrieben.

Prognose: Es gibt keine einheitliche Elite

In verschiedenen Aufstellungen (z.B. Aufstellung (2) Steht eine Elite hinter der Corona-Pandemie?) zeigten sich „Eliten“ eher uneinheitlich, verunsichert, auch teilweise in Konflikten miteinander. Den ganz großen Zusammenschluss zwischen Politik, Wirtschaft, Pharmaindustrie, usw. haben wir so nicht gesehen. Auch in der Realität waren die Entscheidungen von Regierungen dazu nicht einheitlich (Gesundheitsbereich, z.B. Schweden, Brasilien, Amerika). Auch die Medien wirkten verunsichert. Das es allerdings Lobbyismus gibt und Netzwerke, die von der Krise profitieren wollen, um z.B. ihre Macht zu erweitern, war sichtbar (siehe auch Prognose 10.).

Prognose: Auf diffuse Angst folgt Aggression – Transformation in Verbundenheit

Mehrfach gab es in Aufstellungen Aggressionsausbrüche (Aufstellung (6): Wie wirkt das aktuelle Resonanzfeld im Leben des Einzelnen; Aufstellung (7) Demokratie.) Psychologisch ist klar, dass auf „Diffuse Angst“ (Gesundheitsbedrohung, wirtschaftliche Zukunft), Isolation und eine einseitige Medienpolitik, die Menschen an offiziellen Wahrheiten zweifeln lässt, oder kritisch Fragende ausgrenzt, sich die Aggression ihren Weg bahnt. Aus dem SOS Corona Team der Wirtschaftskammer Wien wurde schon während des Lock-Downs in Österreich über zunehmende Gewalt im Haushalt berichtet. Gesundheitsminister Jens Spahn wurde bei einer Kundgebung in Wuppertal mit den Zurufen „Massenmörder“ empfangen (8/2020). Auch hier ist viel von den wirtschaftlichen Auswirkungen, dem Eingehen von Politik und Medien abhängig, wie sich dies im Herbst weiterentwickelt. Es besteht die Chance, dass eine neue innere – eine weibliche Qualität, die Frauen und Männer betrifft – entsteht, wenn die Aggression sich einem Transformationsprozess stellt. Thich Nat Than würde es „Interbeing“ nennen.

Prognose: Die Demokratie liegt am Boden – Es wird zu Krisen kommen

Dieses Bild in der Aufstellung (7) – Ein am Boden liegender Repräsentant - spiegelt Ängste und Sorgen wieder, die sich derzeit viele Menschen um den Zustand der Demokratie machen, bis hin zu der Befürchtung bald in einer Gesundheitsdiktatur zu leben. Am Ende der Aufstellung zeigten sich aber vor allem mit dem Repräsentanten der „Eigenverantwortung“ auch neue Chancen. Vielleicht ist auch eine Lernaufgabe unserer Generation, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist, auch nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, und das es auch um ein neues Miteinander geht. Im Kontakt mit der Verbundenheit, entsteht Zukunft für die neue Demokratie. Voraussetzung ist, dass bei einer guten Konfliktlösungsstrategie einmal ohne Zensur alle Seiten ihre Themen auf den Tisch bringen dürfen und sich gegenseitig auch zuhören. Erst durch einen Dialog kann sich neues Vertrauen aufbauen, wie sich im Schlussbild der Aufstellung (7) zeigt.

Prognose: Die Corona-Krise wird zum Entscheidungsfaktor der US-Wahl des Präsidenten

Der Repräsentant Präsident der USA zeigte eine deutliche Veränderung im Verlauf der Aufstellung (6) Demokratie. Entweder er verändert sich, oder es ist ein Anderer, war unsere unmittelbare Interpretation nach der Aufstellung (siehe Beschreibung im Buch). Mittlerweile haben sich tatsächlich durch das Management in der Corona-Krise die Umfragewerte in den USA zum Ausgang der Wahl umgekehrt.

Prognose: Die Rolle der WHO und die Impfung erhitzen die Gemüter

In der Aufstellung (10), Wer hat ein Motiv für die Krise? Sind wir Teil einer Simulationsübung? zeigte sich eine eigene Agenda, die etwas mit einem Gesundheitsnetzwerk zu tun hat. Eine Reflektion zum Ablauf der Schweinegrippe, des Einflusses von Bill Gates auf die WHO, Chancen und Gefahren einer Impfung, sind zu diesem Zeitpunkt in unsere Schluss-Redaktion des Buches bereits eingeflossen. In diesem Themenfeld sind wir „mittendrin“. Dazu stellen wir weiter auf. Hier droht sich gerade die Gesellschaft zu spalten: Angst vor dem Virus vs. Angst vor der Zwangsimpfung. Angst um die Gesundheit vs. Angst um die Freiheit. Dies bleibt ein Topthema, dass uns im Herbst beschäftigen wird. Den psychologischen Einfluss schätzen wir dabei stärker ein, als gesundheitliche Folgen (kommt noch die 2. Welle?).

Prognose: Die Gefahr das die Corona Krise zu Dolchstoßlegenden führt

Der Mythos, die Juden hätten Deutschland 1918 im ersten Weltkrieg im Stich gelassen, hielt sich bis 1945. Hitler griff ihn erst auf, verstärkte und rechtfertigte später damit seine Maßnahmen. Verschwörungstheorien, Spaltung der Gesellschaft, davor warnten wir bereits in unserem Buch. Aber woher weiß man, was eine Verschwörungstheorie ist? Oder ob es sich um tatsächliche Täuschungen von Interessensgruppen, der Politik handelt, die über Medien gezielt betrieben werden? Für beides gibt es in der Historie viele Beispiele. Fake-News sind Teil einer neuen Form der Kriegsführung, um die Deutungshoheit, um damit Macht auszuüben. Menschen kommen also nicht umhin, sich umfassender zu bilden, aus verschiedenen Informationsquellen Informationen zu gewinnen und für sich zu interpretieren. Und es auch auszuhalten, um nicht schnell in schwarz/weiß-Denken zu verfallen. Komplexität, Meinungsvielfalt, Diversität, Mehrperspektivensichtweisen nehmen zu. Wir lernen verschiedene Positionen gleichzeitig auszuhalten, genauso wie das Nichtwissen und einem neuen Bewusstsein Raum zu geben – statt Verteidigung der eigenen Position bzw. des Rechthaben Wollens. Aufstellungsarbeit, Reflexion und Dialog bieten hier eine zusätzliche Chance auf einer intuitiv/emotionalen Basis, in Ergänzung zu rational/analytischen Ansätzen.

Prognose: Gehaltsverzicht der Politiker: Eine Chance die Bevölkerung mitzunehmen

Im Buch schrieben wir: „Bei Krisenmanagement in Unternehmen ist es üblich das Topmanager aus Solidarität zu den Mitarbeitern, von denen sie enorme Maßnahmen abverlangen, auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten … 30 % als Unterstützung z.B. für Arbeitslose oder Menschen in Gesundheitsberufen, das würde … mehr überzeugen als rhetorische Ansprachen!“
Wenn sich Jens Spahn, Deutschlands Gesundheitsminister, mitten in der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit Mitte August eine Villa für 4 Millionen Euro kauft, sollte er sich seiner Signalwirkung bewusst sein. Bei seinen aktuellen Wahlkampfauftritten bekommt er dies zu spüren. „Wir schaffen das“ führt dann eher zur Spaltung der Gesellschaft als zu einem Wir-Gefühl, die Krise gemeinsam anzugehen. Dann sind es „die da oben“, die anordnen und die „unten, die es ausbaden müssen“.

Fazit

Die Corona-Krise ist auch eine Krise des Bewusstseins. Viel hängt im Herbst von Politik und Medien ab, ob weiter Glaubwürdigkeit verloren geht und sich die Gesellschaft spaltet, oder ein neues Gemeinschaftsgefühl entsteht. Auch in neuen Räumen (neue Medien, neue Parteien). Es bleibt zu hoffen, dass nicht wie nach der Konjunkturkrise 2008 mit einem „Wumps“ versucht wird, nur Löcher zu stopfen, als die Probleme, die schon vor der Krise existierten, gezielt anzugehen, z.B.:

Wandel von einer Sozialen zu einer nachhaltigen Marktwirtschaft, mit stärkerer Berücksichtigung der Ökologie. Dies wäre auch eine Chance die jüngere Generation mitzunehmen. Verbote und „weiter so“ werden eher zu einem Generationenkonflikt führen. Was jetzt noch zusätzlich für eine Okö-Wende spricht: Vergessen wir nicht, ein Virus springt vom Tier zum Mensch über. Wie gehen wir mit welchen Konsequenzen mit der Natur um?

Zur Erinnerung, 2008 bei der Finanzkrise ging kurz ein Fenster der Veränderung auf (z.B. Einführung einer Transaktionssteuer). Das haben wir versäumt, stattdessen die Wirtschaft angekurbelt. Dann sind wir zur Tagesordnung übergegangen. Werden wir diesmal stärker an die Wurzeln gehen? Denken wir bitte jetzt über Alternativen nach! Ganzheitlich-Integral, in Eigenverantwortung, schnell und wirksam!

Politiker sollten aufpassen sich nicht noch weiter von der Bevölkerung zu entfernen, Dialog führen, statt Grundrechte abschaffen (erste Demo-Absage, Berlin 8/2020, laut Bild-Zeitung: „…an politischer Dummheit kaum zu überbieten… Man hätte nicht mehr Menschen schneller, unnötiger und auf dümmere Weise radikalisieren können.“)

Wir alle sollten den Mut haben, dazuzulernen, Fehler zuzugeben und den Dialog zu suchen, auch im täglichen Leben und im eigenen Land.

Ansätze der Salutogenese („Stärkung des Immunsystems“) und eine Systemische Resilienz sind dabei für den Einzelnen, aber auch für Unternehmen gefragt.

Wir können uns nicht mehr auf die objektive Berichterstattung, z.B. der öffentlich-rechtlichen Medien verlassen, zu mehrperspektivisch ist die Bewertung des Geschehens. Selbst wer sich gut bei verschiedenen Informationsquellen informiert hat, gewinnt mit Kollektiven Bewusstseinsaufstellungen eine weitere interessante Informationsquelle.

In unsicheren Krisen-Situationen, wenn auf Basis von unklaren Zahlen schnelle Entscheidungen getroffen werden müssen, können die Prozesse der „Zukunfts-Systemik“ wirksam die konzeptionelle IST-Analyse ergänzen, um Entscheidungsszenarien durchzuspielen. Dies kann von Beratern, Trainern und Coaches auch für Unternehmen und Marktanalysen genutzt werden. Außerdem berichteten alle Teilnehmer, dass sie sich nach den Aufstellungen emotional befreiter als vorher fühlten und auch eine gewisse Krisen-Resilienz empfanden. Die Erfahrung der Aufstellung führt zu neuen Erkenntnissen und setzt innere Wandlungsprozesse in Gang.

Noch immer gibt es viel zu reflektieren
  • Waren die Maßnahmen der Regierungen der einzelnen Länder angemessen?
  • Ist Impfen eine Lösung? Eine Gefahr – oder beides?
  • Schützen die Masken? Und welche gesundheitlichen und sozialen Schäden verursachen sie?
  • Welche Interessensgruppen versuchen die Situation für sich zu nutzen und wie können wir
    uns schützen?
  • Wollen wir, dass eine Organisation, wie die WHO überwiegend von privaten Geldgebern
    abhängt, und welche Konsequenzen hat das?
  • Wird man schon zum Verschwörungstheoretiker, nur weil man eine andere Meinung hat? 
  • Wirtschaftliche Folgen, Auswirkung auf die Demokratie, Bürgerrechte und Meinungsfreiheit
Wie geht es weiter?

Es gibt also auch im Herbst viel „aufzustellen“. Bei Interesse bitte einfach Kontakt mit den Autoren aufnehmen. Zurzeit finden Termine in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt.

   

Die Autoren

Sigrid Limberg-StrohmaierSigrid Limberg-Strohmaier

  • Inhaberin des Balance-Instituts Nürnberg seit 1999
  • Geschäftsführerin Integral-Systemic Beratung
  • Diplom- und Lehramtsstudium
  • Entwicklerin der Fachausbildung Integraler Kinesiologie Coach
  • Integral-systemische Aufstellungen Inneren Form (Mit-Entwicklerin)
  • Leiterin der Zen-Do Nürnberg
  • Beratung, Training, Coaching für Unternehmen - Frauen in Führungspositionen
  • Autorin mehrerer Bücher und Artikel

Peter KleinPeter Klein

  • Ausbildungsleiter „Integral Systemic Coach Innere Form", Wien, Nürnberg, Bern/Zürich
  • Beratung, Training, Coaching – seit über 20 Jahren
  • Entwickler Lehrsystem Integral Systemics, Aufstellung Innere Form©
  • Im Vorstand von infosyon, und den Integralen Lebensarchitekten, DVNLP-Lehrtrainer
  • Expertenliste Aufstellungsarbeit, und Entwicklung des Wiener Systemischen Resilienz-Modells, aus dem WRM der Fachgruppe LSB der Wirtschaftskammer Wien
  • Autor mehrerer Bücher und Artikel

 

 

 

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